​TOP TECH SUBSTRATES CO., LTD

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Könnten Sie den Oberflächentrennbehandlungsprozess von Trennfolien näher erläutern?

2026 02/13

Könnten Sie den Oberflächentrennbehandlungsprozess von Trennfolien näher erläutern? Der Oberflächentrennbehandlungsprozess von Trennfolien ist ein entscheidender Schritt bei der Bestimmung ihrer Kernleistungsmerkmale „geringe Klebrigkeit und einfache Ablösung“. Durch den Aufbau einer funktionellen Beschichtung oder modifizierten Schicht mit niedriger Oberflächenenergie auf der Substratoberfläche wird eine Isolierung und kontrollierte Freisetzung klebriger Substanzen (wie Klebstoffe und Harze) erreicht. Die Prinzipien, Anwendungsszenarien und Leistungsunterschiede verschiedener Prozesse sind erheblich. Im Folgenden finden Sie eine detaillierte Einführung in die gängigen Prozesstypen, technische Details, Leistungsvergleiche und Anwendungsszenarien: Trennfolie 1. Silikonöl-Beschichtungsverfahren (Mainstream, macht über 80 % des Marktes aus) Die Silikonölbeschichtung ist derzeit das am weitesten verbreitete Trennbehandlungsverfahren. Der Trenneffekt wird durch Auftragen von Silikonharz (Silikonöl) auf die Substratoberfläche erreicht, wobei die Eigenschaften der niedrigen Oberflächenenergie von Siloxanbindungen (Oberflächenspannung 20–25 mN/m) genutzt werden.
1. Verfahrensprinzip: Silikonharz (z. B. Polydimethylsiloxan) enthält in seiner unpolaren Molekülstruktur eine Vielzahl von Methylgruppen (-CH₃). Es weist eine schlechte Kompatibilität mit polaren Klebstoffen (z. B. Acrylklebstoff) auf und weist schwache intermolekulare Kräfte auf, wodurch eine „leicht abziehbare“ Grenzfläche entsteht. Durch Anpassen des Molekulargewichts des Silikonöls, der Vernetzungsdichte und der Beschichtungsdicke kann die Schälkraft (5–500 g/Zoll) präzise gesteuert werden.
2. Schlüsselschritt: Untergrundvorbehandlung. Die Oberfläche des Substrats (z. B. PET- und PE-Folien) muss einer Koronabehandlung unterzogen werden (um die Oberflächenspannung auf 38–42 mN/m zu erhöhen) oder mit einer Grundierung (z. B. Polyurethan-Grundierung) beschichtet werden, um die Haftung zwischen der Silikonölbeschichtung und dem Substrat sicherzustellen (um eine spätere Delaminierung zu vermeiden).
Silikonölformulierung: Grundsilikonöl (z. B. lineares Silikonöl) mit Vernetzungsmittel (z. B. wasserstoffhaltigem Silikonöl) und Katalysator (z. B. Platinkatalysator) im Verhältnis mischen (Vernetzungsmittel macht 1 %–3 % aus, Katalysator 0,1 %–0,5 %), kontrollieren Sie die Viskosität (20–50 cps, um eine gleichmäßige Beschichtung sicherzustellen).
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Beschichtungsmethode: Wählen Sie basierend auf der Substratdicke und den Präzisionsanforderungen: Mikrogravurbeschichtung: geeignet für dünne Beschichtungen (0,1–1 μm), hohe Präzision (Beschichtungsabweichung ≤ ± 5 %), verwendet für Trennfolien in Elektronikqualität; Komma-Rakel-Beschichtung: geeignet für mittlere bis dicke Beschichtungen (1–5 μm), hohe Effizienz, verwendet für Trennfolien in Verpackungsqualität; Schlitzbeschichtung: geeignet für hochpräzise Szenarien (z. B. optische Filme), mit einer Beschichtungsgleichmäßigkeit von bis zu ±1 %.
Aushärtung und Vernetzung: Silikonölmoleküle werden durch Heißlufttrocknung (80–120 °C, 1–3 Minuten) oder UV-Bestrahlung (Wellenlänge 365 nm, Energie 800–1500 mJ/cm²) vernetzt und filmbildend, was zu einer stabilen dreidimensionalen Netzwerkstruktur führt (verbessert die Hitzebeständigkeit und Lösungsmittelbeständigkeit).
3. Leistungsmerkmale und Vorteile: Großer einstellbarer Bereich der Trennkraft (5–500 g/Zoll), moderate Kosten, ausgereifte Technologie, Kompatibilität mit den meisten Substraten (PET, PE, PP usw.); Einschränkungen: mögliche Migration von Siliziummolekülen (Kontamination von Fügeteilen, wie z. B. Lötpads elektronischer Komponenten, optische Filme), mäßige Temperaturbeständigkeit (Dauertemperaturbeständigkeit ≤150℃).
II. Die Nicht-Silizium-Trennverarbeitungstechnologie (alternative Lösung für hochpräzise Szenarien) behebt den Fehler „Siliziummigration“ des Silikonölprozesses. Der Nicht-Silizium-Prozess nutzt Nicht-Silizium-Materialien wie Fluorkohlenwasserstoffe und Polyolefine, um eine Siliziumverunreinigung zu vermeiden, wodurch er sich für Szenarien mit hoher Sauberkeit wie Elektronik und Optik eignet.
1. Prinzip des Fluorbeschichtungsprozesses: Nutzung der extrem niedrigen Oberflächenenergie (10–15 mN/m, niedriger als Silikonöl) von fluorhaltigen Polymeren (wie Polytetrafluorethylen-Derivaten, Fluorkohlenstoffharzen), um stärkere Antihafteigenschaften zu erzeugen, besonders geeignet für die Isolierung stark haftender Klebstoffe (wie Silikonkleber, Schmelzklebstoff).
Wichtige Schritte: Vorbehandlung des Substrats: Erfordert eine Hochtemperatur-Plasmabehandlung (um die Oberflächenrauheit zu erhöhen und die Haftung der Fluorbeschichtung zu verbessern); Fluorharzbeschichtung: Verwendet Sprühbeschichtung oder Tauchbeschichtung (Fluorharzlösungskonzentration 5–10 %), mit einer Aushärtungstemperatur von 150–200 °C (um Fluoratome in einer dichten hydrophoben Schicht anzuordnen).
Leistung: Extrem niedrige Trennkraft (1–30 g/Zoll), ausgezeichnete Temperaturbeständigkeit (langfristige Temperaturbeständigkeit 200–260 °C), chemische Korrosionsbeständigkeit (Säure- und Alkalibeständigkeit, Lösungsmittelbeständigkeit), aber hohe Kosten (3–5 Mal so hoch wie bei Silikonölverfahren).
2. Prinzip des Polyolefin-Modifizierungsprozesses: Durch Coextrudieren oder Beschichten von Polyolefinen mit niedriger Kristallinität (z. B. Metallocen-Polyethylen) auf der Oberfläche des Substrats wird die unpolare Molekularstruktur genutzt, um eine schwache Haftung zu erreichen, die für Szenarien mit leichter Freisetzung geeignet ist.
Wichtige Schritte: Coextrusionsformen: Polyolefin mit dem Substrat (z. B. PP) in einem Extruder vermischen, um direkt eine Verbundfolie zu bilden (ohne zusätzliche Beschichtung); Oberflächenkalandrierung: Kontrollieren Sie die Temperatur der Kühlwalze (50–80 °C), um sicherzustellen, dass die Polyolefinschicht glatt ist (Dicke 1–3 μm).
Leistung: Leichte Trennkraft (5–50 g/Zoll), kein Migrationsrisiko, geringere Kosten im Vergleich zu fluorbasierten Verfahren, aber schlechte Temperaturbeständigkeit (≤ 80 °C), nur für Raumtemperaturszenarien geeignet (z. B. Lebensmittelverpackung).